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KI schreibt Geschichte – Chance oder Risiko?

In wenigen Minuten lassen sich mit KI die schönsten Videos und Bilder virtueller Welten erzeugen. Ein Massenphänomen, dem Milliarden von Nutzerinnen und Nutzern als privatem Vergnügen oder aus beruflichem Interesse nachgehen. Die Qualität dieser Videos und Illustrationen wird immer besser und erzeugt fotorealistische Umgebungen und Szenen. Mit professionellen Programmen lassen sich perfekte Illusionen erzeugen, die täuschend echt das Alte Rom, die Legionen Caesars, den Limes, ein steinzeitliches Dorf oder eine keltische Stadt schaffen. Den Betrachtern gaukeln diese Szenerien vor, dass es genauso vor Jahrhunderten und Jahrtausenden ausgesehen habe. Stimmt das? Kann KI die Vergangenheit, in der es noch keine Film- oder Tonaufnahmen gab, realistisch rekonstruieren? Welchen Input müssen die moderne Geschichtswissenschaft und Archäologie leisten, um verlässliche Rekonstruktionen der Vergangenheit zu gewährleisten? Wie sollen, können, werden Filmschaffende mit diesen Entwicklungen umgehen? Kann oder darf die Wissenschaft über die fundierte Quellenbasis hinaus visuelle Hypothesen zur Wissensvermittlung einsetzen? Wo liegen die Grenzen dieser Entwicklung?

Podiumsgäste
PD Dr. Holger Wendling
Fachreferent Eisenzeit, Archäologische Staatssammlung

Prof. Dr. Sylvia Rothe
Professorin für KI in der Medienproduktion, HFF München / University of Television and Film Munich

Daniel Harrich
Filmemacher und Journalist

N.N.

Wann und wo?
5. Februar, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Archäologische Staatssammlung, Lerchenfeldstr. 2, Forum EG
Eintritt frei, Anmeldung über: buchung(at)archaeologie.bayern