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Sonderausstellung auf Burg Grünwald: „Karl Valentin und die alten Rittersleut“ - Update

Vom 27. März bis 15. November 2026 ist auf Burg Grünwald, Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung, die Sonderausstellung „Karl Valentin und die alten Rittersleut“ zu sehen. Interessant ist die Schau in den mittelalterlichen Gemäuern für all diejenigen, die sich für den Komiker Karl Valentin, aber auch für das Thema „Ritter“ interessieren.

Vom 27. März bis 15. November 2026 ist auf Burg Grünwald, Zweigmuseum der Archäologischen Staatssammlung, die Sonderausstellung „Karl Valentin und die alten Rittersleut“ zu sehen. Interessant ist die Schau in den mittelalterlichen Gemäuern für all diejenigen, die sich für den Komiker Karl Valentin, aber auch für das Thema „Ritter“ interessieren. 

Die Burg Grünwald mit ihrer wechselvollen Geschichte diente dem Komiker Karl Valentin (1882–1948) als Rückzugsort und Inspiration für sein bekanntes Spottlied „Ja, so warn’s, die altn Rittersleut“. Bis heute wird der allseits bekannte Klassiker gesungen und fortgedichtet. Im Rahmen der Ausstellung können Gäste der Burg neue Reime für das Lied erfinden und damit aktiv an der Tradition des Kult-Klassikers mitwirken. Die Ausstellung – ein gemeinsames Projekt des Münchner Vereins Forum Humor und komische Kunst und der Archäologischen Staatssammlung – greift die Faszination auf, die Uniformen, Ritter und Mittelalter auf Karl Valentin und seine Partnerin Liesl Karlstadt während ihres gesamten künstlerischen Lebens ausgeübt haben. 

Ab 1914 tauchen Ritter immer wieder in Valentins Programmen auf; 1924 schrieb er mit Liesl Karlstadt den Zweiakter „Die Raubritter vor München“, der am 1. April desselben Jahres in den Münchner Kammerspielen uraufgeführt wurde. 1934 eröffnete Valentin in den Kellerräumen des Hotels Wagner in der Sonnenstraße einen mittelalterlichen Gruselkeller. 1934 bis 1937 erarbeiteten Karlstadt und Valentin Drehbücher für die Verfilmung des Stoffs der „Raubritter“, 1939 folgte die Einrichtung der so genannten „Ritterspelunke“ im Färbergraben 33. Von 1941 bis 1943 logierte Karl Valentin im Schlosshotel Grünwald, neben der Burg, weil er im stark bombardierten München zunehmend um sein Leben fürchten musste. Als „Burg-Hausmeister“ suchte er im Innenhof der Burg nach Überbleibseln der Ritterzeit.

Die Ausstellung „Karl Valentin und die alten Rittersleut“ geht den Spuren nach, die das Interesse Karl Valentins am Mittelalter und am Rittertum in seiner Biografie und in seinem gesamten Werk hinterlassen hat. In seinem Nachlass im Theaterwissenschaftlichen Archiv der Universität zu Köln finden sich dafür mannigfaltige Belege, die in der Burg Grünwald gezeigt werden. Bilder aus dem Besitz der Familie Valentin ergänzen das zusammengetragene Bild. Zur Ausstellung wird ein vielseitiges Begleitprogramm angeboten. 

Kurator der Ausstellung ist Dr. Reinhard G. Wittmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins Forum Humor und komische Kunst e. V. München.

Eröffnung: 26. März 2026, 19 Uhr, Bürgerhaus Römerschanz, Hubertus-Lindner-Saal, Grünwald (geladene Gäste)

Sonderausstellung:
Mi – So € 4,- (ermäßigt € 2,-)
Dauer- und Sonderausstellung (Kombiticket):
Mi – So € 5,- (ermäßigt € 2,50,-)

Burg Grünwald
Zeillerstr. 3, 82031 Grünwald
Öffnungszeiten: Mi – So 10-17 Uhr

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Download Plakatmotiv Valentin, Bild: Fotograf unbekannt, Quelle: Theaterwissenschaftliche Sammlung, Universität zu Köln.
Download Begleitprogramm Valentin
Übersicht Pressebilder Valentin (bitte bei der Pressestelle anfordern)
Ausstellungsbilder, Credit: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich
Eröffnungsbilder, Credit: Archäologische Staatssammlung, Stefanie Friedrich

Weitere Pressebilder fragen Sie bitte direkt bei der Pressestelle an. Die Bilder zu Karl Valentin sind nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über die Sonderausstellung verwendbar. Anderweitige Zwecke sind davon ausgeschlossen.